Mitmachen

Wir gründen einen Verein gegen Desinformation – und gegen den alltäglichen Unfug, den Bürokratie und Gesetzgebung den Leuten zumuten. Verwurzelt in Ostbayern, aber nicht darauf beschränkt. Der Server läuft, das Forum steht, fünf Gründungsmitglieder sind beisammen, der Sitz soll Viechtach werden. Gegründet wird im Oktober 2026. Für die Eintragung brauchen wir sieben.

Ein Papier für alle, die überlegen, ob sie dabei sein wollen – auch und gerade für die, die sich mit dem Thema bisher nicht beschäftigt haben.

Kurz gesagt

Wir prüfen politisch verbreitete Behauptungen und machen das Ergebnis öffentlich. Nachvollziehbar, mit Quellen, ohne Häme. Und wir nehmen uns die Fälle vor, in denen Verwaltung, Sozialrecht oder Rentensystem Menschen etwas zumuten, das sich niemand mehr erklären kann.

Der Schwerpunkt liegt auf unserer Region – aber nicht die Grenze: Was bundesweit Dimensionen annimmt, kommt ohnehin bei uns an, und dann behandeln wir es auch.

Wir suchen Leute. Nicht nur Rechercheure. Auch jemanden, der die Kasse führt, jemanden, der einen Server nicht fürchtet, jemanden, der einfach nur weitergibt, was ihm auffällt.

1. Wo wir gerade stehen

Das hier ist keine Idee mehr, über die man noch einmal in Ruhe nachdenken müsste. Es läuft schon:

Gegründet wird im Oktober 2026. Bis dahin sind zwei Dinge zu erledigen: Der Satzungsentwurf muss stehen und juristisch geprüft sein – und die Ausleitung nach Mastodon fehlt noch, ebenso die Anbindung weiterer Kanäle. Wer sich mit Fediverse-Schnittstellen auskennt, findet hier eine Aufgabe mit klarem Anfang und klarem Ende.

Was sonst fehlt, sind Menschen. Für die Eintragung ins Vereinsregister sind sieben Mitglieder nötig. Fünf sind wir. Zwei fehlen. Und danach fängt die eigentliche Arbeit an, für die wir deutlich mehr als sieben sein wollen.

2. Warum das nötig ist

Es gibt eine Vorstellung, Desinformation sei etwas, das im Internet passiert, weit weg, unter Fremden. Das stimmt nicht mehr.

Sie passiert in der Kommentarspalte unter dem Beitrag des Heimatvereins. Sie passiert, wenn ein Kreisrat in einer Sitzung Zahlen nennt, die niemand nachschlägt, und die am nächsten Tag als Sharepic durch dreißig Ortsgruppen laufen. Sie passiert, wenn ein Bild, das eine KI erzeugt hat, als Beweis für einen Vorfall durchgeht, den es nie gegeben hat. Und sie funktioniert, weil kaum jemand die Zeit hat, hinterherzuprüfen – und weil die, die es könnten, meist allein dastehen.

Das Muster ist immer dasselbe. Eine Zahl ohne Quelle. Ein echtes Foto in falschem Zusammenhang. Ein Vorfall, der stattgefunden hat, aufgeblasen zu einem Beleg für etwas ganz anderes. Wiederholt von vielen Konten gleichzeitig, bis die bloße Menge nach Wahrheit aussieht.

Der Schaden ist nicht, dass Einzelne etwas Falsches glauben. Der Schaden ist, dass irgendwann niemand mehr glaubt, dass sich überhaupt etwas herausfinden lässt. Wenn alles nur Behauptung gegen Behauptung ist, gewinnt der Lauteste. Genau darauf setzen die, die so arbeiten.

Und es bleibt nicht bei Worten. Wer Menschen erst systematisch als Gefahr beschreibt, bereitet den Boden dafür, dass sie später auch so behandelt werden. Das ist keine These, das ist eine historische Erfahrung, die in diesem Land teuer bezahlt wurde.

Der Schwerpunkt ist regional, die Grenze ist es nicht

Das meiste, was wir bearbeiten, hat einen Bezug hierher: ein Gemeinderat, ein Kreisverband, ein Flugblatt aus dem Landkreis. Dort sind wir näher dran als jede überregionale Redaktion, und dort ist der Bedarf am größten, weil sich sonst niemand darum kümmert.

Aber Desinformation hält sich nicht an Landkreisgrenzen. Manche Erzählungen entstehen bundesweit oder gleich international, laufen über Wochen durch alle Kanäle und stehen dann eines Abends im Wirtshaus auf dem Tisch – als eine Zahl, ein Video, ein angebliches Zitat, das jeder schon einmal gehört hat. Solche Fälle behandeln wir, weil sie hier ankommen.

Was wir aufgreifen, entscheidet sich an drei Fragen:

Der überwiegende Teil dessen, was uns begegnet, kommt aus dem rechten Spektrum. Das ist eine Beobachtung, keine Vorentscheidung. Unsere Methode ist dieselbe, egal woher eine Behauptung kommt – auch aus dem linken Rand, auch aus der Mitte, auch von Leuten, deren Anliegen wir teilen. Eine Zahl ist richtig oder falsch. Wer sie ausspricht, ändert daran nichts.

3. Das zweite Standbein: wenn das System selbst die Zumutung ist

Nicht jede Ungerechtigkeit kommt von jemandem, der lügt. Manche steht im Gesetzblatt.

Wir wollen uns deshalb auch um das kümmern, was Bürgerinnen und Bürgern das Leben unnötig schwer macht: Sozialgesetzgebung, Rentenrecht, Behördenverfahren, Formulare, an denen Menschen scheitern, die alles richtig gemacht haben. Nicht als Rechtsberatung – die dürfen und wollen wir nicht leisten –, sondern als das, was wir können: nachschauen, wo eine Regel herkommt, und aufschreiben, was wir gefunden haben.

Ein Beispiel aus der laufenden Arbeit: Im Rentenrecht entscheidet eine Frist von 36 Monaten darüber, ob eine Rentenkürzung nach dem Tod der geschiedenen Ehepartnerin endet oder lebenslang bestehen bleibt. Ein Mitstreiter hat die Gesetzgebungsmaterialien durchgesehen: 1980 verlangte das Bundesverfassungsgericht vom Gesetzgeber, für Härtefälle eine Regelung zu schaffen – eine feste Frist verlangte es nicht. 1983 reagierte der Gesetzgeber darauf mit einem Gesetz, das an einen Wert anknüpfte, nicht an eine Monatszahl. Erst im Regierungsentwurf von 2008 taucht die Zahl 36 auf. Ergebnis: Für die Höhe dieser Frist findet sich nirgends eine Begründung. Die Zahl steht im Gesetz, die Begründung geht an ihr vorbei.

Das ist keine Sensation. Es ist genau die Art von Kleinarbeit, die sonst niemand macht: ein Nachmittag in Bundestagsdrucksachen, und am Ende eine Frage, die ein Abgeordneter beantworten muss. So etwas wollen wir öfter machen.

Wir streben keinen Gewinn an. Unser Gewinn ist ein Bildungsauftrag: Menschen in die Lage versetzen, eine erfundene Zahl zu erkennen – und eine unbegründete Regel als das zu benennen, was sie ist.

4. Wie wir arbeiten

Wir sind keine Kampagne und kein Meinungsclub. Wir sind eher eine Werkstatt.

Wir prüfen. Jede Behauptung, die wir bearbeiten, bekommt eine von drei Marken: 🟢 belegt, wenn eine Primärquelle vorliegt – ein Protokoll, eine Drucksache, eine amtliche Statistik, das Originalposting. 🟡 Indiz, wenn vieles dafür spricht, aber der Beweis fehlt. 🔵 Deutung, wenn es unsere Einordnung ist. Diese Grenze halten wir sichtbar, für die Leser und zuerst für uns selbst. Die Marken sagen nicht, wie sicher wir uns sind, sondern worauf sich eine Aussage stützt.

Wir archivieren. Postings verschwinden, gerade die interessanten. Wer bei uns eine Quelle einbringt, sichert sie zugleich. Was wir belegt haben, bleibt belegbar – auch in zwei Jahren.

Wir schreiben für die, die eine Sache nachprüfen wollen. Das sind nicht die politisch Unentschiedenen – die gibt es seltener, als man hofft. Es sind Leute, die bei einer einzelnen Behauptung unsicher sind, auch wenn sie sonst längst festgelegt sind. Es sind Kommunalpolitiker vor einer Sitzung, Lehrer, Redaktionen, die belastbares Material brauchen. Es ist die Tochter, die dem Vater am Telefon widersprechen will und dafür eine Quelle sucht. Das ändert den Ton: sachlich, kurz, ohne Triumph. Recht haben ist einfach. Verstanden werden ist die Arbeit.

Wir korrigieren uns. Was sich nicht bestätigt, bekommt bei uns keinen stillen Löschvorgang, sondern einen Vermerk. Ein Archiv, aus dem Unbequemes verschwindet, ist wertlos.

Was wir ausdrücklich nicht tun

5. Warum ein Verein – und was er wirklich bewirkt

Bisher hängt diese Arbeit an Einzelpersonen. Ein privates Konto, ein privater Server, ein privater Name im Impressum. Das funktioniert, solange nichts passiert. Es funktioniert nicht mehr, wenn jemand anwaltlich Post schickt.

Ein eingetragener Verein verschiebt genau das:

Für ganz normale Mitglieder gilt: Ihr haftet nicht. Der e.V. ist eine eigene juristische Person. Für Verbindlichkeiten haftet allein das Vereinsvermögen. Das Risiko eines Mitglieds endet beim Mitgliedsbeitrag. Es gibt keine Nachschusspflicht und keinen Zugriff auf Privatvermögen.

Für den Vorstand gilt ein besonderer Schutz. Wer ehrenamtlich tätig ist – oder für höchstens 840 Euro im Jahr –, haftet dem Verein und den Mitgliedern gegenüber nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit (§ 31a BGB). Gegenüber Ansprüchen Dritter besteht ein Freistellungsanspruch gegen den Verein. Dazu kommt eine Vereinshaftpflicht, die wir mit ausdrücklichem Einschluss von Medien- und Persönlichkeitsrechtsrisiken abschließen wollen.

Nicht im Vereinsregister stehen die Mitglieder. Eingetragen werden nur die Vorstandsmitglieder, und zwar mit Vor- und Zuname, Geburtsdatum und Wohnort – nicht mit der vollständigen Anschrift. Wer mitarbeitet, ohne im Vorstand zu sein, taucht nirgendwo öffentlich auf. Für manche ist das ein entscheidender Punkt, und wir sagen es lieber gleich.

Und die Struktur überlebt Personen. Wenn jemand krank wird, wegzieht oder keine Lust mehr hat, geht nicht das Archiv verloren, nicht der Server, nicht der Zugang zu den Kanälen.

Warum eingetragen und nicht einfach als lockere Runde? Weil beim nicht eingetragenen Verein die sogenannte Handelndenhaftung bestehen bleibt: Wer in seinem Namen einen Vertrag schließt – etwa den Serververtrag unterschreibt –, haftet dafür persönlich. Das ist genau die Falle, aus der wir heraus wollen. Eintragung, keine Abkürzung.

Erst e.V., Gemeinnützigkeit später

Wir starten bewusst als normaler eingetragener Verein. Politische Bildung ist gemeinnützigkeitsfähig, aber die Grenze zur politischen Betätigung ist in der Rechtsprechung heikel. Wir wollen zuerst arbeitsfähig sein und dann in Ruhe prüfen, ob wir die Voraussetzungen erfüllen und ob es sich lohnt. Ein halbes Jahr Formalienstreit vor dem ersten Beitrag hilft niemandem.

Was ein Verein nicht leistet

Der Verein senkt nicht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ärger macht. Er sorgt dafür, dass der Ärger eine Struktur trifft, die dafür gebaut ist, und nicht eine Privatperson. Er schützt auch niemanden vor den Folgen eigenen Handelns: Wer selbst etwas Rechtswidriges schreibt, haftet dafür weiter persönlich. Der eigentliche Schutz ist deshalb nicht die Rechtsform, sondern unsere Arbeitsweise – belegen, gegenlesen, auf Beschwerden schnell und dokumentiert reagieren. Der Verein ist das Gehäuse. Die Sorgfalt bleibt unsere Aufgabe.

Die Angaben in diesem Abschnitt sind nach bestem Wissen zusammengetragen und ersetzen keine Rechtsberatung. Vor der Gründung lassen wir Satzung, Vereinssitz, presserechtliche Verantwortung und Versicherungsdeckung fachlich prüfen.

6. Drei Wege, dabei zu sein

Gründungsmitglied. Du bist bei der Gründungsversammlung im Oktober dabei, stimmst über Satzung und Vorstand ab und prägst mit, wie dieser Verein arbeitet. Für die Eintragung brauchen wir sieben Personen – fünf sind zugesagt. Wer jetzt einsteigt, gestaltet nicht ein fertiges Gebilde mit, sondern schreibt die Hausordnung mit auf. Diese Gelegenheit gibt es genau einmal.

Ordentliches Mitglied. Du kommst nach der Gründung dazu, arbeitest mit, so viel oder so wenig du willst, hast Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Der übliche Weg.

Fördermitglied. Du willst nicht sichtbar werden, nicht mitschreiben, nicht in einer Liste stehen. Du zahlst deinen Beitrag und ermöglichst damit Server, Versicherung und Rechtsberatung. Auch das ist Mitarbeit, und niemand fragt nach.

Drei Euro im Monat

Mehr ist es nicht. Das ist bewusst so gewählt: Der Beitrag soll niemanden abschrecken und trotzdem die laufenden Kosten weitgehend decken – Server und Domains, Vereinshaftpflicht, Registergebühren, gelegentlich juristischer Rat. Die genaue Festlegung trifft die Gründungsversammlung; wer weniger zahlen kann, zahlt weniger, das regeln wir in der Beitragsordnung.

Rechne kurz mit: Bei dreißig Mitgliedern sind das rund tausend Euro im Jahr. Damit steht dieser Verein finanziell auf eigenen Füßen, ohne Fördertopf, ohne Abhängigkeit von irgendjemandem. Genau das ist der Punkt.

7. Wo findest du dich wieder?

Die meisten Leute glauben, sie müssten Journalist sein, um mitzumachen. Das Gegenteil ist der Fall – die Arbeit besteht zu vier Fünfteln aus Dingen, die jeder kann. Such dir aus, was passt:

🔍 Zuträger – „Ich hab da was gesehen"

Du stolperst über ein Posting, eine Zahl, ein Flugblatt, eine Rede im Gemeinderat. Screenshot, Link, drei Sätze dazu, ab in den Eingang. Fertig. Kein Anspruch, keine Verpflichtung, kein Fachwissen nötig. Aufwand: fünf Minuten, wann immer dir etwas auffällt. Das ist die wichtigste Rolle überhaupt, weil ohne sie nichts anfängt.

📚 Recherche

Du gehst einer Behauptung nach: Ratsprotokolle, Drucksachen, Statistiken, Originalquellen. Du magst es, wenn eine Sache am Ende geklärt ist. Wer schon einmal für eine Vereinschronik im Archiv gesessen hat, kann das. Aufwand: zwei bis fünf Stunden pro Vorgang, im eigenen Takt.

Recherche vom Fach

Wenn du beruflich mit Recherche zu tun hattest – Zeitung, Zeitschrift, Verlag, Archiv, Dokumentation, Pressestelle –, dann bringst du etwas mit, das man sich schwer selbst beibringt: das Gefühl dafür, wann eine Quelle trägt und wann man noch einen Anruf machen muss. Erste Zusagen aus diesem Umfeld haben wir bereits; wir hätten gern mehr. Auch im Ruhestand. Gerade im Ruhestand.

✍️ Redaktion und Texten

Du machst aus geprüftem Material einen Text, den man lesen mag – für den Blog, für die Zeitung, für Social Media. Verständlichkeit ist hier wichtiger als Belesenheit.

👀 Gegenlesen

Du liest, was andere geschrieben haben, und fragst: Steht das da wirklich in der Quelle? Ist das noch belegt oder schon gedeutet? Diese Rolle ist unbequem und deshalb kostbar. Bei uns geht nichts ohne zweites Augenpaar hinaus. Aufwand: eine halbe Stunde pro Text.

🖥️ Technik – der zweite Engpass

Hier fehlt uns am meisten. Konkret geht es um: einen Linux-Server betreuen und aktuell halten, Backups im Blick behalten, Discourse administrieren, Kirby als Ausleitungs-Website pflegen, die Schnittstellen zu den sozialen Kanälen am Laufen halten, Mailversand. Die nächste offene Aufgabe hat einen Namen: die Ausleitung nach Mastodon und danach die Anbindung weiterer Kanäle. Du musst nicht alles davon können – wer eines davon sicher beherrscht, nimmt uns sofort eine echte Last ab. Und wer bisher nur privat gebastelt hat: Genau so hat das hier auch angefangen.

🖼️ Bild, Grafik, Ton

Sharepics, Diagramme, ein anständiger Alt-Text, gelegentlich ein Video oder ein Podcast. Wer gestalten kann, hebt die Wirkung von allem anderen.

🗄️ Archiv und Dokumentation

Links sichern, Ablage sauber halten, Dossiers pflegen, damit man in zwei Jahren noch findet, was heute belegt wurde. Wer Ordnung mag, ist hier goldrichtig – und wird unterschätzt.

🧾 Verwaltung und Kasse

Mitgliederverwaltung, Beiträge, Kassenbuch, Protokolle, Schriftverkehr mit Registergericht und Versicherung. Unspektakulär, aber ohne diese Rolle gibt es keinen Verein. Wer das aus einem anderen Verein kennt, ist sofort einsetzbar.

🎓 Bildung und Veranstaltungen

Ein Abend in der Volkshochschule, ein Workshop an der Schule, ein Vortrag beim Nachbarverein: Wie erkenne ich ein KI-Bild? Woran merke ich, dass eine Zahl erfunden ist? Wer gern vor Leuten spricht, wird hier gebraucht.

8. Wen kennst du?

Wir brauchen nicht nur Hände, wir brauchen Türen. Überleg einmal in Ruhe, wo du Verbindungen hast:

Wenn dir bei einem dieser Punkte ein Name eingefallen ist: Genau darum geht es. Sag ihn uns.

9. Wie es weitergeht

  1. Rückmeldungen sammeln – wer wäre dabei, und in welcher Rolle. Das läuft jetzt.
  2. Satzungsentwurf erarbeiten und juristisch prüfen lassen – die Wochen bis zum Herbst
  3. Gründungsversammlung im Oktober 2026 mit mindestens sieben Mitgliedern, Vorstandswahl, Sitz Viechtach
  4. Eintragung ins Vereinsregister, Konto, Versicherung
  5. Weiterarbeiten – das Portal läuft bereits, die Ausleitung wird gerade fertig

Punkt 5 steht absichtlich nicht am Anfang: Wir wollen nicht ein Jahr lang Formalien betreiben und dann anfangen. Die Arbeit läuft schon. Der Verein ist das Dach, das wir darüber bauen, nicht die Voraussetzung dafür.

Wer im Oktober dabei sein will, sollte sich in den nächsten Wochen melden – nicht wegen einer Frist, sondern weil Satzung und Rollen bis dahin beisammen sein sollen.

Und jetzt?

Du musst dich nicht festlegen. Melde dich einfach zurück – mit einer der Rollen oben, mit einem Namen aus deinem Umfeld, mit einer Frage oder mit einem Einwand. Einwände sind ausdrücklich willkommen; wir wollen keine Runde, in der alle einer Meinung sind.

Schreib an kontakt@sherwoods-pfahl.de. Eine Zeile genügt: was dich interessiert, oder auch nur, dass es dich interessiert. Wir melden uns zurück und erklären den Rest im Gespräch.

Was wir hier vorhaben, ist keine große Geste. Es ist Kleinarbeit: nachschauen, wo andere weiterklicken, und aufschreiben, was man gefunden hat. Aber es ist die Art von Kleinarbeit, ohne die eine Gesellschaft irgendwann nicht mehr weiß, woran sie ist.

Fünf sind wir. Zwei fehlen für die Gründung im Oktober. Und danach wird es erst richtig interessant.

Anhang: Entwurf des Satzungszwecks

Zweck des Vereins ist die Förderung der politischen Bildung und der demokratischen Meinungsbildung. Der Verein verfolgt diesen Zweck insbesondere durch

Der Verein ist parteipolitisch unabhängig und konfessionell nicht gebunden. Er prüft Behauptungen unabhängig davon, von welcher Seite sie erhoben werden. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Eine Rechtsberatung im Einzelfall leistet der Verein nicht.